Versetztes Pultdach

Versetztes Pultdach

Versetzte Pultdächer oder auch Doppelpultdächer erfreuen sich wachsender Beliebtheit und werden mittlerweile nicht nur für Designerhäuser verwendet.

Einfacher Aufbau
Das deutsche Wort “Pult” stammt vom lateinischen “Pulpitum” ab und bedeutet so viel wie “Brettergerüst”. Es beschreibt einen Tisch mit abgeflachter Fläche (wie z.B. Lehrerpult), die als Arbeits- und Ablageplatz dient. Durch die Ähnlichkeit im Aufbau erhielt das Pultdach seinen Namen.

Das einfache Pultdach bestand ursprünglich aus einer zur Wetterseite geneigten Dachfläche. Beim versetzten Pultdach wird die Dachfläche um eine zweite erweitert, die versetzt zur ersten konstruiert wird. So entsteht ein waagerechter Giebelstreifen, der häufig zum Einbau von Fenstern genutzt wird. Das Pultdach kann beliebig steil oder flach (mininmal jedoch 20°) ausgerichtet werden.

Großzügiger Grundriss kombiniert mit viel Licht
Versetzte Pultdächer geben dem Architekten mehr Spielraum für individuelle Lösungen, insbesondere bei zwei versetzten Wohnebenen oder um die obere Wohnfläche vollwertig nutzen zu können. Der grosszügig wirkender Grundriss wird durch Galerien, bodentiefe Fenster oder ganze Glasfronten optimal ergänzt und durchflutet das ganze Haus mit Licht.

Raumwunder mit Energiesparpotenzial
Trotz der noch geringen Verbreitung ist diese Dachform konstruktiv am einfachsten zu fertigen und besitzt damit auch einen geringen Material- und Arbeitsaufwand. Besonderer Vorteil ist der äußerst geringe Raumverlust, da kaum oder keine Schrägen entstehen. Auch bei der Energieeffizienz kann das versetzte Pultdach sehr gut mithalten - bei korrekter Ausrichtung können beide Dachflächen komplett für Sonnenkollektoren genutzt werden.


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